Fahrt nach Schleusingen
vom 12. bis 14. März 2010
Am Freitag, 12.3.2010 fuhren 25 Mitglieder der CDU Plettenberg mit dem Bus in die Partnerschaftsstadt Schleusingen in Thüringen. Es gab das 20 jährige Jubiläum der Städteparternschaft zwischen Plettenberg und Schleusingen zu feiern.
Am Freitagabend wurden wir von der CDU Schleusingen auf das herzlichste begrüßt und bei einem echt thüringischen Buffet, heimischen Bier und vielen guten Ges prächen und Geschichten über die Entstehung der Partnerschaft endete der erste Tag in Schleusingen.
Nach einer ruhigen Nacht im Hotel am See führte Helge Hofmann (Bild oben rechts) die Gruppe durch Schleusingen. Wir besichtigten den Marktplatz, das Henneberg-Gymnasium "Georg Ernst", das Feuerwehrhaus und die Bertoldsburg. Helge Hofmann konnte auf sehr launige und unterhaltsame Weise über die lange vergangene Geschichte aber auch über die Zeit zur Wende 1989 und 1990 erzählen. Er ist stellvertretender Landrat und Beigeordneter im Kreis Hildburghausen.
Erstaunlich ist, dass Schleusingen eines der ältesten Gymnasien Deutschland unterhält. Bereits im Jahre 1560 erhob Graf Georg Ernst die Schleusinger Latein- und Stadtschule mit einer spezialisierten Schulordnung zur Landesschule. Der Gründung und feierlichen Einweihung des Gymnasiums 1577 folgte vier Monate später die Eröffnung des Internats. Es gibt einen alten, denkmalgeschützten Bau sowie einen neue, ansprechenden Teil mit einem Treppenturm mit Pendel. Nach der Wiedervereinigung haben die Bürger der Stadt Schleusingen sich erfolgreich gegen die Schließung des Gymnasium gewehrt und es erfreut sich immernoch steigender Schülerzahlen.
Außerdem ist im neuerbauten Treppenturm eines der wenigen foucaultisches Pendel Ein foucaultsches (auch: Foucault’sches) Pendel ist ein langes Fadenpendel mit einer großen Pendelmasse, mit dessen Hilfe die Erdrotation anschaulich nachgewiesen werden kann. (Quelle: Wikipedia).

Danach ging es zum Feuerwehrhaus. Schleusingen unterhält eine leistungsstarke Freiwillige Feuerwehr. Hier wurden wir auch herzlich empfangen.
Das Schloss Bertoldsburg war der nächste Anlaufpunkt. Die alte ehrwürdige Anlage war bis 1583 Sitz der Henneberger Grafen und beherbergt heute ein naturkundliches Museum. Leider konnte in der Kürze der zeit keine Besichtigung erfolgen. Die Eingangshalle machte aber Appetit auf mehr.
Zum Abschluss des Vormittages wurde im "Goldenen Hirschen" ein leckeres Mittagesses geboten.
Am Nachmittag stiegen wir in den Bus, um eine Rundreise durch den Landkreis Hildburghausen zu unternehmen. Wieder war der Reiseleiter Herr Helge Hofmann. Wir sahen das neue Landratsamt und konnten uns im kreisrunden Sitzungssaal der Kreisabgeordneten umsehen.
Wir besuchten einen Wachturm, der heute ein Museum ist und durch einen Förderverein instandgehalten wird. Der Wind pfiff wirklich durch alle Fugen des Wachturmes und uns wurde ein Einblick in die tägliche Arbeit der Wachleute gewährt.




